Das flexible Interview

Schlagzeilen

Hinweis: Themenheft "Dyskalkulie-Therapie" der SZH, 6, 2012. Ebenso der Artikel: Beziehungshaltige Mathematik, SZH, 7-8, 2012

Teppich Einheitsdreiecke (Foto A. Galantino)

Die Moral des Murmelspiels. Artikel. Die Zeit

Neu: Einmaleins-Bauernkrieg

Kreative Forschungsmethode - Dialogische Bildung

Man versteht, was man liebt und lernt. (Sprichwort)

Die Methode wurde von Jean Piaget und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Erforschung der Entwicklung des Erkennens und Verstehens entwickelt. Die Ursprünge reichen zurück bis zur "Hebammenkunst" bei Platon und dem klinischen Interview der Psychiatrie. Sie ist weltweit im Einsatz in der Grundlagenforschung der Kognitionspsychologie und der Lernforschung (Clement, 2000). Die Methode besteht aus dem kreativen und kritischen Einsatz der Beobachtung, der Befragung, des Experiments und des Tests.

Diese Website bietet allgemeine Informationen und Übungen an. Sie enthält vertiefende Aufsätze zur pädagogisch-psychologischen Arbeit, insbesondere zur Erforschung und Förderung des logisch-mathematischen Denkens. Sie lädt zu systemischen Perspektivenwechseln in der Psychologie und der Pädagogik ein. Personen sind Subjekte ihrer Forschungen und ihrer Lernprozesse. Ausgehend von Proust erlaubt die Methode, dass man in sich selber lesen kann (orig. „(...) le moyen de lire en eux-mêmes“ (Proust, 1990, p.338) und auch der Poesie begegnet.

Das flexible Interview (FI) öffnet den Unterricht für alle, es unterstützt die Prozess- und die Handlungsorientierung, es optimiert die Einsicht der Lehrpersonen in Denkwege der Kinder, und es macht neue Dimensionen der sozialen Beziehungen und der Rollen verständlich. Die Methode erweist sich bei schweren Lern-, Verhaltens- und Befindlichkeitsstörungen als Türöffner und kreative Starthilfe für Projekte und Förderprogramme. Wirkungsstudien belegen die Erfolge seit mehreren Jahrzenten, so auch beim Konzept der 'cognitive acceleration'. Dieser Ansatz integriert Piaget und Wygotski.

Ich danke Gianfranco Arrigo, Nicola Cuomo, Jean-Jacques Ducret, Herbert P. Ginsburg, Alexander Grob, Priska Hagmann, Alice Imola, Michel Perraudeau, Anne-Nelly Perret-Clermont, Leslie Smith, Stuart Twiss, Erich Ch. Wittmann, Gerald Wittmann sowie den Schulischen Heilpädagoginnen und den Schulpsychologen für die Anregungen und die Unterstützung. Möge die Zusammenarbeit dazu beitragen, dass das flexible Interview als Kulturgut Psychologie und Pädagogik bereichert. Ebenso danke ich der Fondation Jean Piaget für die Fotografien.

Die Website als Reader

 

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Stefan Meyer, Dozent HfH

09.07.2016

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